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Runder Tisch "Mein erster Job"

RunderTisch1_MeinersterJob_Dezember2017

TeilnehmerInnen (v.l.n.r.):
Christoph Matschke (Rewe-International-Vorstand)
Günther Schuster (Sozialministerium-Service)
Stefan Chavanne (Leiter Heeres-Personalamt)
Hermann Fried (Wr.-Städtische Vorstand)
Heinz Sommerbauer (Austro-Control- CEO)
Sylvia Buchhammer (meinjob.at)
Jürgen Jester (Bständig-GF)
Heinrich Himmer (Stadtschulrats- Präsident)

ÖSTERREICH lud 7 Bildungsprofis und Unternehmenschefs zum Gespräch über
"Der erste Job, die erste Lehrstelle für Jugendliche" und meinjob.at diskutierte mit.

ÖSTERREICH: Worum geht es beim Übergang von der Schule zum Beruf?
Himmer: Die erste große Frage für den Lebensweg – auch für die Eltern eine große Herausforderung – lautet: Was tun nach der 4. Klasse Volksschule? Viele Erwartungshaltungen und Festlegungen sind damit verbunden, die zum Teil weit über  das 10. Lebensjahr hinausreichen. Welchen Lebens-, welchen Berufs- und Karriereweg schlägt man ein? Das sind die Schnittstellen, mit denen wir uns beschäftigen. Wir helfen mit, damit junge Menschen im Laufe ihrer Schulzeit, aber auch darüber hinaus selbst erarbeiten können, welche Talente, welche Fähigkeiten sie haben und welcher Weg für sie der richtige ist.

ÖSTERREICH: Was bringt die neue Ausbildung bis 18?
Schuster: Die Grundidee ist, dass Jugendliche, die nur einen Pflichtschulabschluss haben, ein viel höheres Risiko haben, arbeitslos zu werden. Die Arbeitswelt verändert sich dramatisch. Zunehmend sind über den Pflichtschulabschluss hinausgehende Qualifikationen fast überall Voraussetzung. Daher wurde die Ausbildungspflicht bis 18 beschlossen. Sie richtet sich in Wahrheit an die Eltern und ist eigentlich ein Betreuungs- und Unterstützungsangebot, das mehrere Komponenten hat: etwa frühe Betreuung durch Jugendcoaching, in Schule, Lehre usw.

ÖSTERREICH: Ein bedeutender Arbeitgeber ist das Bundesheer – Tendenz steigend.
Chavanne: Wir haben insgesamt 22.000 Arbeitsplätze im gesamten Bundesgebiet, und wir sind dabei, massiv zu rekrutieren. Derzeit laufen uns die Leute fast die Türen ein, auch im Lehrlingsbereich. Wir haben knapp 300 Lehrlinge derzeit – und, worauf wir besonders stolz sind, in den ersten beiden Lehrjahren fast 50 % Mädchen, auch in Berufen wie Luftfahrzeugtechniker, Mechatroniker etc.

ÖSTERREICH: Wen sucht der Versicherer Wr. Städtische?
Fried: Wir sind der größte Lehrlingsausbildner der Branche mit rund 100 Lehrlingen. Wir sind froh, dass wir Lehrlinge ausbilden können. Wir sehen das als unsere soziale Verantwortung – und sie werden gute Mitarbeiter, manche bringen es bis zum Direktor. Was die oft beklagte Orientierungslosigkeit mancher Jugendlicher betrifft, muss ich sagen, ich habe ein gewisses Verständnis. Es gibt viel mehr Lehrlingsberufe, gleichzeitig kann man sich immer weniger an dem orientieren, was Eltern oder Geschwister gemacht haben.  Allerdings, das ist die zweite Seite, hapert es bei vielen Bewerbern auch an Grundkenntnissen wie z. B. dem Prozentrechnen.

ÖSTERREICH: Wie sieht das Handelsriese Rewe?
Matschke: Wir haben mit 17 Ausbildungsberufen ein breites Spektrum: Einzelhandelskaufmann, Bürokaufleute, Kfz-Mechaniker, IT-Techniker usw. Was Kulturtechniken betrifft, so ist das auch für uns ein Thema, wir machen Kurse – und wir stellen fest, dass es seit 2011 zumindest nicht schlechter wird. Ein großes Thema ist, den jungen Leuten zu vermitteln, was es für Perspektiven und Chancen im Handel mittlerweile gibt. Das wird oft unterschätzt. Wir sind ein großes Unternehmen mit vielen Möglichkeiten.

ÖSTERREICH: Wie findet man geeigneten Nachwuchs?
Sommerbauer: Alles, was mit Fliegen zu tun hat, hat mit Austro Control zu tun, und die jungen Leute würden sagen, das Thema ist sexy. Daher ist das Interesse groß. Neben den ungefähr 400 Fluglotsen haben wir Flugsicherungstechniker, Meteorologen und den luftfahrtbehördlichen Bereich. Fluglotsen werden drei Jahre lang intensiv ausgebildet. Wir suchen Menschen, die Verantwortung übernehmen wollen, dreidimensional denken und stressresistent sind.
Jester: Wir sind in unserer Branche des Sanitätsfachhandels einer der größten. Wir wollen natürlich dem Bedarf unserer Kunden entsprechen, die teilweise ja Patienten sind, das bedeutet schon spezielle Anforderungen an unsere jungen Menschen. Wir haben einerseits ein breites Filialnetz, wo es um den Beruf Medizinprodukteberater geht, und auf der anderen Seite den Produktionsbereich. Wir bieten z. B. Schnuppertage an.

ÖSTERREICH: Wie bringt man die richtigen Unternehmen mit den richtigen Jugendlichen zusammen?
Buchhammer: Das ist eine extrem spannende Aufgabe. Es geht dabei vor allem auch um die Interessen und Fähigkeiten der Jugendlichen. Wir setzen dabei auch auf Zusammenarbeit mit dem Stadtschulrat usw. Auf meinjob.at werden wir dafür jetzt sozusagen das Cockpit für die Jugendlichen bereitstellen.“