Anmelden

Benutzername oder Passwort falsch!

Noch nicht registriert?

Registrieren

Benutzername oder Passwort falsch!

*) Sie müssen die AGB akzeptieren, um sich registrieren zu können.

Job-Alarm einrichten

Erhalten Sie top-aktuelle Job-Angebote kostenlos per Mail!

Die Mail-Adresse ist ungültig.

Mit dem Absenden des Formulars akzeptieren Sie unsere AGBs

Danke für Ihre Registrierung

Bevor Sie sich anmelden können, müssen Sie Ihr Konto aktivieren.

Wir haben Ihnen dazu eine E-Mail mit einem Aktivierungslink geschickt.

Runder Tisch zum Thema "Familienfreundliche Betriebe"

rundertisch-titelbild-madon

TeilnehmerInnen (v.l.n.r.):
Prof. Dr. Robin Rumler (GF Pfizer Österreich)
Dorothee Ritz (GF Microsoft Österreich)
KR Hans Roth (Gründer "Saubermacher Dienstleistungs AG")
MMag. Dr. Sophie Karmasin (Bundesministerin für Familien und Jugend)
Ewald Lanzl (Gründer des Familienunternehmens KLIPP)
Sylvia Buchhammer (meinjob.at)
Dr. Ralph Müller (Vorstand Wiener Städtische Versicherung AG)
Sabine Mlnarsky (Head of HR Management Erste Bank Österreich)
Prof. Dr. Günther Ofner (Vorstandsdirektor der Flughafen Wien AG)

MADONNA lud BM Sophie Karmasin und 8 Top-Manager zum Gespräch über "Familienfreundlichkeit in Unternehmen" und meinjob.at diskutierte mit.
Hier finden Sie den kompletten Artikel "Familienfreund" (MADONNA, 2. September 2017).

Familienfreundlichkeit galt lange Zeit lediglich als „Soft-Faktor“ und Frage von sozialem Engagement. Diese Betrachtungsweise ist veraltet! Denn mittlerweile wissen wir, dass Familienfreundlichkeit zentral für den Wirtschafts-, Lebens- und Zukunftsstandort Österreich ist. Unzählige Studien belegen betriebswirtschaftliche Vorteile von familienfreundlichen Unternehmen im Vergleich zu weniger familienfreundlichen Unternehmen:

  • 23 Prozent weniger Krankenstände
  • um 10 Prozent geringere Fluktuationsraten
  • um 9 Prozent kürzere Karenzdauer
  • weniger Kosten für Einschulungs-, Ersatz- und Rekrutierungszeiten
  • Erhaltung von wichtigem Know-how

BM Sophie Karmasin meint dazu: "Mein Ziel ist es, Österreich bis 2025 zum familienfreundlichsten Land Europas zu machen. Aus diesem Grund haben wir das Netzwerk Unternehmen für Familien gegründet, damit sich Unternehmer und Führungskräfte vernetzen und sich gegenseitig zu mehr Familienfreundlichkeit im Unternehmen inspirieren können."

Familienorientierte Personalpolitik ist für die folgenden Unternehmen schon längst kein Fremdwort mehr:

Erste Bank Österreich
"Wir waren in ganz vielen Bereichen Vorreiter. Man muss die Arbeitsbedingungen dem anpassen, was die Gesellschaft aktuell verlangt, wenn man am Arbeitsmarkt attraktiv sein möchte. Wir denken inzwischen nicht mehr in herkömmlichen Familienstrukturen, sondern in Lebenssituationen - und das gilt natürlich für Frauen wie für Männer."

Flughafen Wien AG
"Um qualifizierte Arbeitskräfte zu finden und zu halten, braucht es gute Rahmenbedingungen. Der Zeitpunkt der Familiengründung ist nun einmal ein sehr kritischer Moment, auf den mam als Unternehmer eingehen muss. Mit den dementsprechenden Kinderbetreuungsmöglichkeiten und einer gewissen Flexibiltät in der Handhabung der Arbeitszeit."

Klipp Frisör
„Mein Erfolgsgeheimnis ist die Autonomie meiner MitarbeiterInnen, die ein sehr hohes Maß an selbstständiger Verwirklichung haben. Das verdeutlicht auch unser innerbetrieblicher Slogan „Gemeinsam sind wir KLIPP“. KLIPP laufend an den Zeitgeist anzupassen und für unsere Kunden trotzdem immer der gleiche Frisör zu bleiben, das ist die Herausforderung, die wir tagtäglich erfüllen."

Microsoft Österreich
„Das gesellschaftliche Engagement bei Microsoft setzt ganz stark auf die Themen Bildung und Wissenstransfer. Für uns als IT-Unternehmen geht es dabei besonders um die Überwindung des „Digital Divide“ – also der Kluft zwischen Menschen, die die Vorteile der Informationstechnologie bereits tagtäglich nutzen und denjenigen, denen bis dato aus unterschiedlichsten Gründen dieser Zugang verwehrt war. In der Teilhabe an der Informations- und Wissensgesellschaft sehen wir einen wesentlichen Schlüssel zur Vermeidung von Armut und sozialer Benachteiligung.“

Pfizer Österreich
"Wir haben sehr viele Maßnahmen ergriffen, um das zu fördern, was wir am meisten brauchen: einen Mitarbeiter, der motiviert ist, der versteht, was gefordert ist, und für das Unternehmen denkt. Ein Unternehmen, familienfreundlich zu führen, ist ein Prozess - es dauert, bis die Maßnahmen greifen, aber dann wirken sie sich aber auch wirtschaftlich positiv für das Unternehmen aus."

Saubermacher Dienstleistungs AG
"Wir haben mit drei Mitarbeitern begonnen. Ich habe immer die Entwicklung unseres Betriebs mit einer Familie verglichen, die wächst und wächst. Natürlich kann man bei mehr als 3.000 Mitarbeitern nicht immer Familie spielen, aber wir sehen die Grundwerte, die eine Familie ausmacht: zusammenhalten, füreinander da sein."

Wiener Städtische Versicherung AG
"Die Wiener Städtische lebt seit der Gründung vor mehr als 190 Jahren Werte wie Solidarität, soziales Engagement sowie nachhaltiges Wirtschaften in der Unternehmensführung. Diese Grundhaltung verfolgt eine klare Strategie des wertorientierten Wachstums, die den Unternehmenserfolg prägt. So leistete das Unternehmen bereits im Jahr 1974 durch die Errichtung des ersten Betriebskindergartens Österreichs mit Krabbelstube eine Pionierleistung hinsichtlich der Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie der Chancengleichheit für Frauen."

Sylvia Buchhammer (meinjob.at) meint dazu: "Das Gütesiegel vonseiten des Ministeriums Unternehmen für Familien ist sehr effizient, weil es beiden Seiten ein Sicherheitsnetz gibt - sowohl den Unternehmen, als auch den Arbeitnehmern. Da weiß ich, was hier versprochen wird, wird auch so eingehalten."