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"Ich stecke im falschen Job"

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Das rät die Expertin:
"Oft bringen kleine Veränderungen mehr als ein kompletter Job-Wechsel"

Mit zunehmender Berufserfahrung lässt oft auch der Reiz einer Tätigkeit nach. Die Folgen sind zweischneidig: Auf der einen Seite gibt einem das erworbene Fachwissen so viel Sicherheit, dass man ohne Stress und großen Aufwand seine Aufgaben erfüllen kann. Andererseits hat sicht mit den Jahren eine gewisse Routine eingeschlichen, wie es nicht selten auch in einer langen Beziehung passiert. Alles fließt gleichströmig und ruhig dahin - ohne starke positive oder negative Ausschläge.

Viele meiner Klientinnen haben dann das Gefühl, dass nur ein kompletter Berufswechsel wieder Sinn in ihr Leben bringen kann. Doch nicht immer ist das die beste Lösung: Aus meiner Praxis kann ich sagen, dass lediglich fünf von 100 Menschen tatsächlich den falschen Beruf haben. Die profitieren tatsächlich von einem Wechsel. Deutlich mehr erleben dagegen nach einem Neustart eine große Enttäuschung, weil die Vorstellung über ihren Traumjob nicht der Realität entspricht. Deshalb bitte ich meine Klientinnen im ersten Schritt, genau zu benennen, wo die Probleme liegen. Das fällt vielen gar nicht leicht, ist aber entscheidend und vergleichbar mit einer Anamnese beim Arzt. Nur mit der richtigen Diagnose kann ich die Ursache einer Erkrankung behandeln und nicht nur die Symptome.

Denn die Gründe für eine Job-Unzufriedenheit können diffus sein: von der falschen Aufgabe über die unpassende Funktion bis zum Großraumbüro, das für bestimmte Menschen schlicht das falsche Arbeitsumfeld ist. Entscheidend ist auch, die eigenen Fähigkeiten genau zu kennen. Danach entwickle ich mit meinen Klientinnen drei bis fünf berufliche Optionen. Was ist ihnen wichtig? Kundenkontakt, Vereinbarkeit mit der Familie, ein hohes Gehalt? Die Jobideen nehmen wir mit diesen Prüfsteinen erneut unter die Lupe, weil nicht jeder Traumjob bei genauem Hinsehen hält, was er verspricht. Gespräche mit Menschen aus der Wunsch-Tätigkeit helfen. Oft führt diese Klärung auch dazu, die Vorteile der aktuellen Tätigkeit neu zu entdecken. Häufig sind es schon kleine Veränderungen, die viel bewirken, also eher ein Karriere-Tuning. Etwa der Wechsel in eine andere Abteilung oder eine neue Aufgabenstellung.pix
 


Die Expertin: Madeleine Leitner aus München ist Diplom-Psychologin und Karriereberaterin (www.madeleine-leitner.de)

Quelle: BRIGITTE 4/2018, Seite 91